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BR-Sendung „Sehen statt Hören“ berichtet über Barrierefreiheit am Badischen Staatstheater

BR-Sendung „Sehen statt Hören“ berichtet über Barrierefreiheit am Badischen Staatstheater

Wie wird Theater für taube Menschen wirklich zugänglich? Dieser Frage widmet sich die Sendung „Sehen statt Hören“ im Bayerischen Fernsehen. Der Beitrag begleitet das Badische Staatstheater auf seinem Weg zu mehr Barrierefreiheit und zeigt, wie Inklusion im Kulturbetrieb ganz konkret umgesetzt werden kann.

Im Mittelpunkt stehen die beiden Tauben Coaches Lars und Rafael-Evitan Grombelka, die im Rahmen des Programms „Access Maker“ von Un-Label Kultureinrichtungen auf ihrem Weg zu mehr Barrierefreiheit begleiten. Gemeinsam mit dem Badischen Staatstheater werfen sie einen Blick auf bestehende Hürden und entwickeln Lösungen, die Tauben Besucher eine selbstverständliche Teilhabe am Theater ermöglichen – von visuellen Informationen über Notfallkonzepte bis hin zur Frage, wie Gebärdensprache künstlerisch in Inszenierungen integriert werden kann.

Ein Beispiel dafür ist das Familienstück Der Zauberer von Oz: In ausgewählten Vorstellungen wird Lars Grombelka die Deutsche Gebärdensprache nicht nur dolmetschen, sondern als Teil der Inszenierung auf der Bühne präsent sein. Der Beitrag zeigt, welche Überlegungen und kreativen Prozesse hinter einer solchen Umsetzung stehen – und warum Barrierefreiheit am besten gemeinsam mit Tauben Expert entwickelt wird.

Die Sendung macht deutlich, dass Barrierefreiheit weit mehr ist als ein zusätzliches Angebot: Sie ist ein kontinuierlicher Prozess, der neue Perspektiven eröffnet und kulturelle Teilhabe für mehr Menschen ermöglicht.

Zu sehen war der Beitrag am Samstag, 4. Juli, um 9 Uhr im Bayerischen Fernsehen in der Sendung „Sehen statt Hören“.


Weitere Infos und den Link zum Nachschauen finden Sie hier.