
Foto: Heiko Schönian
Horst Maria Merz, geboren in Frankfurt am Main, wohnhaft in Karlsruhe, war 1997 der Pianist der Uraufführung Die Comedian Harmonists - Veronika der Lenz ist da an der Komödie am Kudamm Berlin. Er verkörperte in über 900 Aufführungen die Rolle des Pianisten Erwin Bootz. Er war 20 Jahre der Pianist der „Berlin Comedian Harmonists“, mit denen er u. a. in der Philharmonie Berlin, Concertgebouw Amsterdam, Tonhalle Zürich, KKL Luzern, Philharmonie Luxemburg, Teatro Real Madrid und bei mehreren Italien-Tourneen auftrat. Als Chansonnier im zeitgenössischen Bereich trat Horst Maria Merz mit Friedrich Cerhas 1. Keintate u. a. bei den Salzburger Festspielen, beim Beethovenfest Bonn und mit HK Grubers Frankenstein!! u. a. in Paris, Graz, München sowie am Badischen Staatstheater unter der Leitung von Ulrich Wagner auf. Er sang in der Oper Frankfurt als Hanns Eisler Interpret mit dem Ensemble Modern in Happy New Ears - Geteilt/Vereint. Mit seinem Georg Kreisler-Soloprogramm Weil ich unmusikalisch bin hat er sich deutschlandweit ebenso einen Namen gemacht wie als Schauspieler in Souvenir als Pianist von Florence Foster Jenkins und in dem Zwei Personen Stück Ludwig fun Beethoven. Die erste Zusammenarbeit mit dem Geiger Daniel Hope war 2011 als Schauspieler in Marc Neikrugs Erinnerungen eines Außerirdischen in der Todeszelle bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. In dem von Daniel Hope konzipierten und geleiteten Konzert Berlin 1938 - Das Schicksalsjahr stand Horst Maria Merz neben dem Bariton Thomas Hampson als Chansonnier und Sprecher auf der Bühne in San Francisco, bei den Musikfestivals in Verbier und Schleswig-Holstein sowie beim Beethovenfest Bonn. Zuletzt war er mit Daniel Hope als Chansonnier im Silvesterkonzert 2024 Daniel Hope and Friends im Festspielhaus Baden-Baden zu hören.
| Erwin Bootz | Die Comedian Harmonists |
| Musikalische Leitung | Die Comedian Harmonists |
| Benefizabend |