
Foto: Arno Kohlem
Die finnische Sopranistin studierte an der Sibelius-Akademie in Helsinki Musikpädagogik und Gesang. Sie ergänzte ihre Ausbildung durch verschiedene Kurse in Finnland und Deutschland sowie an der Indiana University/ Jacobs School of Music (USA) und war Stipendiatin des Matti Salminen Fonds der Finnischen Nationaloper. Von 2017 bis 2023 war sie im Opernensemble des Saarländischen Staatstheaters, wo sie u. a. als Mimí in La Bohème, als Marietta in Die tote Stadt, als Titelfigur in Cherubinis Medée, als Marschallin in Der Rosenkavalier, jeweils als Leonora in Verdis Il Trovatore und La Forza del destino sowie als Salome zu erleben war: eine Rolle, mit der sie auch 2022 am Staatstheater Karlsruhe erstmals auftrat. Ihre Gastengagements reichen von Bremen (Marschallin) bis Basel (Chrysothemis in Elektra) und ihre Heimatstadt Helsinki, wo sie 2016 als Senta in Der Fliegende Holländer und 2024 als Mme Lidoine in Dialogues des Carmélites debütierte. Bei den Savonlinna Opernfestspielen 2018 sang sie Desdemona in Verdis Otello. Seit 2023 ist Pauliina Linnosaari Ensemblemitglied des Staatstheater Karlsruhe, wo ihre ersten Rollen Rusalka, Elisabeth in Tannhäuser und Tschang-Haitang in Zemlinskys Kreidekreis waren.
| Marschallin | Der Rosenkavalier |
| Madame Lidoine | Dialogues des Carmélites |
| Tatjana | Eugen Onegin |
| Elsa von Brabant | Lohengrin |






