
Foto: Lupi Semmelmann
Julius Theodor Semmelmann studierte Bühnen- und Kostümgestaltung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Nach ersten eigenen Arbeiten in Graz (u.a. Ravels L’enfant et les sortilèges und L’heure espagnole, Purcells King Arthur) folgten Ausstattungen für Offenbachs Hoffmanns Erzählungen für Kinder an der Oper Köln und Wagners Tannhäuser am Staatstheater Saarbrücken. In der Spielzeit 2017/2018 entwarf er die Bühnenbilder für Wagners Der Ring des Nibelungen für Kinder bei den Bayreuther Festspielen und für die Uraufführung von Paulus Hochgatterers Böhm am Schauspielhaus Graz mit Gastspielen bei den Bregenzer Festspielen, am Münchner Residenztheater, am Wiener Burgtheater und am Deutschen Theater Berlin. 2020 war er als Bühnenbildner verpflichtet für Strauss Salome am Theater an der Wien (Regie: Nikolaus Habjan) und für Verdis Il Trovatore am Staatstheater Saarbrücken. 2021 zeichnete er verantwortlich für Gordon Kampes Uraufführung Immer noch Loge bei den Bayreuther Festspielen sowie für Offenbachs Hoffmanns Erzählungen am Theater Bremerhaven, Rossinis Otello und die Uraufführung von Krabat (Regie: Manuel Schmitt) am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Es folgten Engagements als Bühnenbildner für Lehárs Die Lustige Witwe an der Nationaloper Riga und am Staatstheater Wiesbaden, Offenbachs La Perichole am Theater an der Wien und Mozarts Die Zauberflöte am Staatstheater Cottbus. In der Spielzeit 2023/2024 zeichnete er als Bühnenbildner für Wagners Lohengrin am Staatstheater Wiesbaden und Strauss Salome am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen verantwortlich. 2025 folgte das Bühnenbild für Wagners Der Fliegende Holländer am Staatstheater Nürnberg. Mit Richard Strauss Der Rosenkavalier und Sergej Prokofjews Die Liebe zu den drei Orangen stellte er 2024 und 2025 seine ersten Regiearbeiten am Stadttheater Bremerhaven vor. Das Bühnenbild zur Neuinszenierung von Richard Wagners Lohengrin ist seine erste Arbeit für das Staatstheater Karlsruhe.
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