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Ketan & Vivan Bhatti (als Gast)

Ketan & Vivan Bhatti

Foto: Janine Kuhn

Die Brüder Vivan und Ketan Bhatti bewegen sich als Kompositionsteam im Grenzbereich zwischen Neuer, Elektronischer und Populärer Musik. Ihre Musik ist fester Bestandteil der Inszenierungen der Urbanen Tanzkompanie Flying Steps sowie der Regisseure Nuran David Calis und Adrian Figueroa an vielen größeren deutschsprachigen Theaterhäusern. Ketan und Vivan Bhattis Musiktheaterstücke basieren auf Kooperationen mit Autoren wie Feridun Zaimoglu oder Roland Schimmelpfennig, befassen sich häufig mit gesellschaftlicher Heterogenität in der postmigrantischen Wirklichkeit und wurden z.B. an der Staatsoper Hannover, der Neuköllner Oper, dem Theater Bielefeld oder der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin (ur-)aufgeführt. Mit Cymin Samawatie gründete Ketan 2013 das Trickster Orchestra für zeitgenössische, transtraditionelle Klangwelten, das 2022 mit dem Deutschen Jazzpreis und dem Klassikpreis tonali arward, sowie 2025 mit dem WDR Liminal Music Prize ausgezeichnet wurde und sich mit Fragen zur Dekolonisierung zeitgenössischer Kunstmusik befasst. 2023 erhielt Ketan den Musikautor*innen Preis der Gema und 2025 den Friedlieb Ferdinand Runge-Preis. Vivan und Ketans spartenübergreifendes Musiktheaterstück Berlin Alexanderplatz ist die erste Vertonung von Döblins Roman und bekam in der Kritikerumfrage des Fachmagzins OPERNWELT zwei Nennungen u.a. als beste Uraufführung. Ihre jüngste Oper Der Rote Wal–Ein deutsches Herbstmärchen wurde 2025 an der Staatsoper Stuttgart uraufgeführt. Das Libretto schrieb der Rapper Maeckes. 2025 war Ketan Fellow des Beethovenfests Bonn, wofür er ein Musiktheaterstück über die Odyssee komponierte, das im Theater Bonn uraufgeführt wurde.

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