
Foto: de-da
Sebastian Hannak, einer der profiliertesten Bühnenbildner seiner Generation, gestaltet Räume für Oper, Ballett, Tanztheater, Schauspiel und Konzerte an namhaften Häusern im In- und Ausland. Einer seiner Schwerpunkte ist das Arbeiten am erweiterten theatralen Raum wie den Raumbühnen. Für seine Raumbühne HETEROTOPIA wurde er mit dem Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet, für die Raumbühne PANDAEMONIUM mit dem OPUS Award, zuletzt erhielt er für Die Reise des G. Mastorna den CREATIVE LÄND Award. Er war Stipendiat der Akademie Musiktheater Heute und ist dort Vorsitzender des Alumnibeirates, ist Mitglied im Szenografie-Bund und der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Neben diversen Jurytätigkeiten wie z. B. dem FAUST gestaltete er einen Lehrauftrag an der HS Mainz, hält Vorträge und Seminare und veröffentlicht regelmäßig Textbeiträge. Gemeinsam mit Florian Lutz veröffentlichte er das Buch Raumbühne HETEROTOPIA – Neue Neue Perspektiven im Musiktheater und gestaltete einen PQ TALK auf der Prager Quadriennale zu seinen Raumbühnen. Seit 2021 ist er Hausszenograf am Staatstheater Kassel, dort entwickelte er die multifunktionale Interimsspielstätte INTERIM. Mit dem Projekt Augmented & Expanded Scenography erforscht er hybride Darstellungsformen mit digitalen Medien. Aktuelle Projekte umfassen Aida am Staatstheater Kassel, Lohengrin an der Staatsoper Budapest, Das schlaue Füchslein an der Nederlands Reisopera und Ein Sommernachtstraum am Staatsballett Saarbrücken.
Am Badischen Staatstheater Karlsruhe entwarf er bisher Bühnenbilder u. a. für verschiedene Schauspielproduktionen, zuletzt Gabriel von George Sand in der Regie von Sláva Daubnerová, für das viel beachtete Ballett Anne Frank von Reginaldo Oliveira, Momo von Tim Plegge, für den Ballettabend Mythos und für Die Walküre im Rahmen des Ring des Nibelungen-Zyklus von Richard Wagner. Der Entwurf für Fellini im Rahmen des Ballettabends La Dolce Vita ist seine erste Zusammenarbeit mit der Choreografin Kristina Paulin.
| Bühne | La Dolce Vita |