
Der Tenor Lars Tappert gibt als Schnauz in der Neuproduktion von Benjamin Brittens A Midsummer Night’s Dream sein Debüt am Badischen Staatstheater Karlsruhe.
Sowohl national als auch international ist er als Konzertsänger tätig und arbeitete mit Dirigenten wie Hans-Christoph Rademann, Jörg Halubek und Johanna Soller zusammen. 2024 debütierte er beim Kissinger Sommer sowie bei der Bachwoche Greifswald. Sein Repertoire reicht von frühbarocker bis zu zeitgenössischer Musik, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den Werken Johann Sebastian Bachs liegt. Als Evangelist in dessen Passionen sowie in oratorischen und kirchenmusikalischen Werken von Haydn, Mozart und ihren Zeitgenossen ist er regelmäßig zu hören.
Auch auf der Opernbühne tritt Lars Tappert in Erscheinung: 2025 sang er Don Ottavio in Mozarts Don Giovanni am Theater Heilbronn und debütierte als Tamino in Mozarts Die Zauberflöte am Deutschen Nationaltheater Weimar. In der Spielzeit 2025/26 ist er als Belmonte in Mozarts Die Entführung aus dem Serail am Mecklenburgischen Landestheater Neustrelitz zu erleben.
Darüber hinaus widmet er sich intensiv dem Kunstlied. Im SWR-Liederhörspiel Rose, die Müllerin sowie in eigenen Liederabenden interpretiert er neben bekannten Zyklen von Schubert und Schumann auch eigene Programme.
Lars Tappert wurde mit dem Internationalen Bachpreis der Bachwoche Greifswald sowie mit dem Förderpreis der Stadt Coburg ausgezeichnet. Er studierte Gesang bei Prof. Iride Martinez und Prof. Marcelo Amaral in Nürnberg sowie im Master Oper bei Prof. Teru Yoshihara an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Weitere künstlerische Impulse erhielt er in Meisterkursen u. a. bei KS Brigitte Fassbaender, Christoph Prégardien, Christoph Strehl, Scot Weir und Elisabetta Lombardi.
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