
Susanne Frieling mag Risse. In Fassaden, in Biografien, in den großen Erzählungen. Denn dort, wo etwas bricht, wird etwas Neues sichtbar. In den Bruchstellen unserer Gesellschaft verortet sie ihre Theaterarbeiten – zwischen dokumentarischer Recherche, literarischem Remix und wilder Collage.
Aufgewachsen im Allgäu, studierte sie Theaterwissenschaft, Soziologie und Theaterpädagogik. Nach diversen Regieassistenzen arbeitet sie seit 2023 als freischaffende Regisseurin in Deutschland, Österreich und Italien.
Ihre Arbeiten Baby don’t hurt me (Theaterhaus Jena) und Karl! (Theater Konstanz) wurden mehrfach in der Kritiker:innenumfrage von Theater heute nominiert. Mit diesen und weitere Arbeiten waren zu Festivals im gesamten deutschsprachigen Raum eingeladen, darunter der Heidelberger Stückemarkt und das Britney X Festival am Schauspiel Köln.
In ihren Inszenierungen gräbt sie in gesellschaftlichen Tabuzonen und legt Schmerzpunkte frei – präzise, kompromisslos und mit poetischer Wucht.
Mit ihrem Abend Immer noch da stellt sich die junge Regisseurin erstmals dem Karlsruher Publikum vor.
| Text | Immer noch da |
| Regie | Immer noch da |