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1. Liederabend – Frauenliebe und -leben

1. Liederabend – Frauenliebe und -leben - Foto: Badisches Staatstheater

Robert Schumann Frauenliebe und -leben op. 42
Amy Beach Three Browning Songs op. 44
Clara Schumann Sechs Lieder op. 13
Gabriel Fauré La Bonne Chanson op. 61

Dauer: ca. 2h 00, 1 Pause 

9.11.2025 Kleines Haus

Der Titel wird zum Programm: Mezzosopranistin Marie-Sophie Janke, Gewinnerin des Wettbewerbs „Zukunftsstimmen“ von Elīna Garanča und seit ihrem Octavian-Debüt im März 2025 Mitglied im Opernensemble, spürt unterschiedlichen Perspektiven auf „Frauenliebe und -leben“ nach.

Mit dem titelgebenden Liederzyklus von Robert Schumann entfaltet sich die Gedankenwelt einer Frau vom ersten Verliebtsein über das Glück der Mutterschaft bis hin zum Abschied vom geliebten Partner. Die acht Lieder nach Gedichten von Adelbert von Chamisso entstanden in Schumanns sogenannten Liederjahr 1840: jenes Jahr, in dem der Komponist nach jahrelangem Warten endlich die schon in jungen Jahren erfolgreiche Pianistin Clara Wieck heiraten durfte. 
Claras Alltag wurde schon bald von ehelichen und häuslichen Pflichten bestimmt, auch Zeit für das eigene Komponieren gab es kaum mehr. Trotz aller Hürden entstanden in den ersten drei Ehejahren die Sechs Lieder op. 13: Erfüllt von Liebe, Trauer und Sehnsucht, zeigen sie sich von großer emotionaler Tiefe.
Die amerikanische Komponistin Amy Beach war in den USA prominenter als manch einer ihrer männlichen Kollegen. Sie war auch die erste Frau, die eine Sinfonie schrieb – und damit sogleich Furore machte. Mit den Three Browning Songs nach Gedichten des britischen Dichters und Dramatikers Robert Browning widmete sie sich der intimen Form des Liedgesangs, in dem auch sie ebenso von unbeschwerter Liebe wie von der Vergänglichkeit des Glücks erzählt. 
Gabriel Faurés Zyklus La Bonne Chanson nach Gedichten von Paul Verlaine schildert seinerseits eine Liebesgeschichte aus tiefer Sehnsucht und Erfüllung: Fauré widmete die Lieder der verheirateten Sängerin Emma Barda, in die er sich verliebt hatte. Diese Liebe blieb unerhört, doch das Werk stieß sogleich auf großen Zuspruch des Pariser Uraufführungspublikums. 
So steht dieser Liederabend im Spannungsfeld zwischen Kunst und Liebe, die manch ein „Frauenleben“ präg(t)en: „Die Ausübung der Kunst ist ein großer Teil meines Ichs, es ist mir die Luft, in der ich atme“, schrieb einst Clara Schumann.

Termine

Zur Zeit liegen keine Termine vor.

Besetzung

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