Mit Werken von von Tschaikowski, Elgar
Peter Tschaikowski (1840 – 1893) Violinkonzert D-Dur op. 35
Edward Elgar (1857 – 1934) Sinfonie Nr. 1 As-Dur op. 55
Dauer: ca. 2h 05, 1 Pause
12.10.2025 Großes Haus
13.10.2025 Großes Haus
Tschaikowskis Violinkonzert zeugt von einer einschneidenden Lebensphase: Nach einem katastrophal gescheiterten Eheversuch zog der Komponist sich 1878 in das Domizil seiner Mäzenin Nadeshda von Meck am Genfer See zurück. Dort schöpfte er in Gesellschaft des ihm innig verbundenen Geigers Iossif Kotek neue Lebensenergie und Schaffenskraft und komponierte mit dessen fachlicher Unterstützung ein ebenso melancholisches wie hochvirtuoses Violinkonzert. – Ein Herzensstück auch von Baiba Skride: „Ich spiele es oft, und jedes Mal fühlt es sich an, als käme ich nach Hause."
Erst im Alter von 50 Jahren wagte sich Elgar an eine Sinfonie. Sein Plan, sie zu Ehren eines englischen Volkshelden „heroisch" anzulegen, führte zu Monaten mühsamer Arbeit, doch dann verwarf er die Programmidee, konzentrierte sich nur auf die Musik und komponierte nun „den ganzen Tag wie besessen“. Nicht nur er selbst befand sein Werk schließlich als „wundervoll, durchdrungen von Schönheit“: Die Uraufführung der Sinfonie 1908 wurde zum Triumph, Arthur Nickisch rühmte sie gar als „Brahms' Fünfte".
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