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4. Sinfoniekonzert

4. Sinfoniekonzert - Foto: Badisches Staatstheater / Sven Krahl

mit Werken von Mozart, Wagner, L. Boulanger

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550
Richard Wagner (1813 – 1883) Eine Faust-Ouvertüre d-Moll WWV 59
Lili Boulanger (1893 – 1918) Faust et Hélène. Épisode lyrique

1.2.2026 Großes Haus
2.2.2026 Großes Haus

Wie Mozart es im Sommer 1788 vermochte, innerhalb nur weniger Wochen gleich drei meisterhafte Sinfonien zu komponieren, gilt seit jeher als Rätsel. An seiner melancholischen vorletzten Sinfonie in g-Moll rühmten schon Zeitgenossen die Verbindung von „höchster Erhabenheit" mit „größter Schönheit"; Robert Schumann spürte darin „griechisch schwebende Grazie".
Fünfzehn Jahre lang arbeitete Richard Wagner an seiner Faust-Ouvertüre, die den Titelhelden grüblerisch in seinem Studierzimmer vor Ohren führt. Bereits bei der Uraufführung 1855 erregte das Werk Aufsehen, steht aber bis heute im Schatten der Wagner'schen Musikdramen – zu Unrecht!
Eine Sensation war Lili Boulangers Kantate Faust et Hélène – nach der entsprechenden Schlüsselszene aus Goethes Faust II. Die 19-Jährige gewann damit 1913 als erste Frau den damals wichtigsten französischen Kompositionspreis Prix de Rome. Die Kritik lobte ihr „Gespür für Bühnenwirksamkeit“ und kein Geringerer als Claude Debussy bescheinigte ihrer Arbeit „äußerste Raffinesse“.

Termine

10:15 Einführung
 Sonntag, 1.2., 11:00

Großes Haus
ML Bender a. G.

Tickets

65,00 - 20,00 Euro

18:45 Einführung
 Montag, 2.2., 19:30

Großes Haus
ML Bender a. G.

Tickets

65,00 - 20,00 Euro

Besetzung