mit Werken von Liszt, Levi & Beach
Franz Liszt (1811 – 1886) Prometheus. Sinfonische Dichtung Nr. 5
Hermann Levi (1839 – 1900) Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 1
Amy Beach (1867 – 1944) Sinfonie e-Moll op. 32 „The Gaelic“
7.3.2027 Großes Haus
8.3.2027 Großes Haus
Mit seinen Sinfonischen Dichtungen schuf Liszt Paradebeispiele der Programmmusik: Seine fünfte widmete er um 1850 dem Titan Prometheus, der sich gegen die Götter auflehnt und den Menschen das Feuer bringt. Mit einer „kühnen, feurigen und erhabenen“ Musik vermittelt Liszt den Geist des Widerstands, des menschlichen Fortschritts und des Schöpfertums.
Bevor Hermann Levi seine Kapellmeister-Laufbahn einschlug, widmete er sich der Komposition: Zu seinem offiziellen op. 1 wurde das in Paris entstandene Klavierkonzert, in dem der 19-Jährige französische Virtuosität mit der tiefgründigen Sinfonik seines Vorbilds Robert Schumann verband. Lange Zeit verschollen, kehrte die Partitur erst 2008 zurück in die Konzertwelt.
Die 1896 in Boston uraufgeführte Gaelic Symphony von Amy Beach war die erste Sinfonie einer amerikanischen Komponistin, die öffentlich gespielt und publiziert wurde – und ihren Weg auch nach Europa fand. Angeregt von Dvořák, der in Amerika Inspiration „aus der Neuen Welt“ schöpfte, fand sie ihre Motive in der irisch-älischen Musik.
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