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Tamerlano

Tamerlano - Foto: Badisches Staatstheater/ Caroline Kleeberger
Christophe Dumaux, Statisterie des Badischen Staatstheaters - Foto: Kobie van Rensburg
Alexander Chance, Thomas Walker, Statisterie des Badischen Staatstheaters, Freiburger Barockorchester - Foto: Felix Grünschloß
Alexander Chance, Freiburger Barockorchester - Foto: Felix Grünschloß
Oben: Kristina Hammarström, Matthias Winckhler, Unten: Mari Eriksmoen, Christophe Dumaux, Kristina Hammarström, Matthias Winckhler, Freiburger Barockorchester - Foto: Felix Grünschloß
Oben: Christophe Dumaux, Mari Eriksmoen, Thomas Walker; Unten: Alexander Chance, Christophe Dumaux, Mari Eriksmoen, Thomas Walker, Kristina Hammarström, Freiburger Barockorchester - Foto: Felix Grünschloß
Mari Eriksmoen, Freiburger Barockorchester - Foto: Felix Grünschloß
Oben: Thomas Walker, Mari Eriksmoen, Alexander Chance; Unten: 	Kristina Hammarström, Christophe Dumaux, Thomas Walker, Mari Eriksmoen, Alexander Chance, Statisterie des Badischen Staatstheaters, Freiburger Barockorchester - Foto: Felix Grünschloß
Thomas Walker, Freiburger Barockorchester - Foto: Felix Grünschloß

Dramma per musica von Georg Friedrich Händel

Libretto von Agostino Piovene, bearbeitet von Nicola Francesco Haym
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln 
Eröffnungspremiere der 48. Internationalen Händel-Festspiele

Ab 12 Jahren

Dauer: ca. 4h 15, 2 Pausen

Internationale Händel-Festspiele
20.2.2026 Großes Haus

Händels Tamerlano galt schon im Entstehungsjahr 1724 als politisches Statement: Leicht konnte (und kann noch immer) die auf historischen Ereignissen fußende Geschichte um den osmanischen Sultan Bajazet, der nach verlorener Schlacht vom tyrannischen Mongolenführer Tamerlan eingekerkert und in den Selbstmord getrieben wird, in Beziehung zu aktuellen Ereignissen gesetzt werden.
Dass auch für den Komponisten dieses Werk weitaus mehr bedeutete als die Gelegenheit, Bravourarien aneinanderzureihen, zeigt sich in der ungewöhnlich dramatischen Ausgestaltung der Rezitative, die der Handlung Priorität einräumen – und wohl auch in der Tatsache, dass mit Bajazet eine Heldenhauptrolle lebensnah einem Tenor statt der widernatürlichen Stimme eines Kastraten zugedacht wurde: für René Jacobs eines der dramaturgisch stärksten Werke Händels. Sein mit dem Freiburger Barockorchester unlängst erarbeiteter Tamerlano kommt bei den Händel-Festspielen 2026 auch szenisch zur Aufführung. Mit der Fächerstadt verbindet dieses Werk eine besondere Geschichte: 1924 erfuhr es hier seine erste Wiederaufführung in der Neuzeit.


SWR Kultur Radio zeichnet die Premiere auf, der Mitschnitt wird im Programm SWR Kultur in der Reihe ARD Oper am 25. April 2026 gesendet.

SWR Kultur

 

Termine

Diese Produktion wird am 3.3.2026 zum letzten Mal aufgeführt.

Zur Zeit liegen keine Termine vor.

Besetzung

Lust auf mehr? Nicht verpassen!

Besuchen Sie weitere Produktionen des Staatstheaters:

Rinaldo

Opera seria von Georg Friedrich Händel

Atalanta

Dramma per musica von Georg Friedrich Händel

Tamerlan: Eroberer & Mäzen

Festvortrag von Professor Dr. Markus Koller

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