Eine elektroakustische Fantasie, inspiriert von "Paradise Found"
Im Rahmen von Bye Bye Paradise Found!
19.7.2026 Theatervorplatz
Der Komponist Paul Brody und die Schauspielerin und Autorin Marina Frenk präsentieren eine collageartige Improvisation, die auf Text- und Klangfragmenten des für den FAUST-Preis nominierten Werks Paradise Found basiert. Als Komponist von Paradise Found wird Brody seine bevorzugten musikalischen Fragmente und Klänge aus seinen Kompositionen auswählen, um sie mit seiner Trompete, seinem Sampler und seinem Seaboard zu interpretieren. Frenk wird zufällige Story-Fragmente auswählen, um sie zu singen, zu rezitieren, zu rappen und mit ihren stimmlichen Akrobatik-Einlagen zu improvisieren. Frenks erstaunliche Vielseitigkeit ist in den Episoden 2 und 7 zu hören! Ebenso werden ein paar eigene Texte von Frenk einfließen.
Marina Frenk und Paul Brody haben bereits intensiv zusammengearbeitet. Unter anderem komponierte Brody im Maxim-Gorki-Theater in Berlin die Musik für Frenks Solostück Eine Niere hat nichts mit Politik zu tun. Als Ensemble traten sie kürzlich beim Singer-Festival in Warschau und an der Volksbühne Berlin auf, und als Duo wurden sie von der Wiesbadener Biennale beauftragt, ein Performance-Kunststück zu schaffen, das auf der Geschichte der Thermalbäder und der jüdischen Kultur in der Region basiert.
Als Zwischenspiele zwischen den „Paradise“-Improvisationen werden Frenk und Brody ausgewählte Lieder aus ihrem Programm mit zeitgenössischer jiddischer Poesie, „Di Shkatulkelekh“, einfließen lassen.
16 Uhr Live-Performance der 12. Episode von Cantus Juvenum, im Anschluss Summer Jam
Eintritt frei
Sonntag, 19. Juli 2026, 16 Uhr
Bühne Theatervorplatz
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