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KlangÖffner

Klangöffner

Nach dem Motto „Man hört nur, was man weiß“ nehmen wir den Begriff „KlangÖffner“ beim Wort und bieten allen Interessierten – jung und alt –, die sich die Welt der klassischen Musik erschließen möchten, Einblicke in ausgesuchte Werke der Oper und der Sinfonik. An eine kurzweilig moderierte, knapp einstündige Einführung am Klavier im Neuen Entrée, in der neben Informationen zur Entstehungsgeschichte auch musikalische Zusammenhänge anschaulich aufgezeigt werden, kann das besprochene Werk direkt im Anschluss im Rahmen eines Probenbesuches live und im besten Fall mit weit geöffneten, vielleicht sogar neuen Ohren erlebt werden.

„Komm doch vorbei. Ich komponiere himmlische Musik (!) & es wird Dir guttun, sie zu hören.“ Mit diesen Worten lud Elgar eine Freundin ein, seine 1. Sinfonie zu hören. Warum er dieses Werk zunächst als Schmerzenskind empfand, ist im 1. KlangÖffner zu erfahren.
Im 2. KlangÖffner wird Bekanntschaft mit 16 Karmelitinnen aus Compiègne geschlossen. Die letzten Tage ihres beeindruckenden Widerstands schildert Francis Poulenc in seiner Oper Dialogues des Carmélites mit zutiefst ergreifender Musik, inklusive lautmalerisch zu hörendem Fallbeil.
Traumhaft wird es im 3. KlangÖffner, wenn in einer Mittsommernacht Elfen und mehrere ver(w)irrte Liebespaare einander im Wald in die Quere kommen, sich die Feenkönigin in einen Esel verliebt und einige Handwerker eine antike Tragödie improvisieren.

(12+)Ab 12 Jahren

10.10.2025

KlangÖffner am Vormittag

(12+)Ab 12 Jahren

10.10.2025

1. KlangÖffner – Himmlische Musik

(12+)Ab 12 Jahren

22.1.2026

2. KlangÖffner – Klosterklänge

(12+)Ab 12 Jahren

13.5.2026

3. KlangÖffner – Von Elfen und Eseln

"Didaktik? Vorbildlich, weil sie nie bevormundet. Robert Krampe stellt Fragen, um Antworten hörbar zu machen. Er zeigt, ohne zu zeigenhaft zu werden. Sein Witz ist leise, sein Ernst freundlich. Wer jung ist, wird mitgenommen; wer erfahren ist, fühlt sich ernst genommen. Am Ende bleibt jener seltene Eindruck, den gute Musikvermittlung hinterlässt: Man weiß nicht nur mehr, man hört anders. Der KlangÖffner erweist sich als Musterfall geglückter Musikvermittlung: ein Format, das Wissen in Hörlust verwandelt, Analyse in Anschaulichkeit und Neugier in Erfahrung. Robert Krampe verbindet am Klavier klangliche Aspekte mit sprachlicher Leuchtkraft; seine Beispiele öffnen Räume, seine Bilder erden Begriffe, seine Dramaturgie führt vom Aha zum „So klingt es!“. Hier wird nicht erklärt, sondern aufgeschlossen – mit einer Eleganz, die das Publikum ernst nimmt und zugleich verführt. Kurz: ein Angebot von exemplarischer Qualität, das die Stadt stolz machen darf." - Wochenblatt-Reporter.de (Marko Cirkovic)