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Peer Gynt

Badische Neueste Nachrichten, Andreas Jüttner, 7.10.2025

Ein Feuerwerk an Bühnenzauber.  So aktuell kann ein 150 Jahre alter Theatertext sein: Das Staatstheater Karlsruhe zeigt mit „Peer Gynt“, wie Social-Media-Illusionen zur Flucht aus der Realität verführen.
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Die Neuinszenierung des Bühnenklassikers „Peer Gynt“ führt (...) vor Augen, was Theater alles kann. Nämlich: Mit rasanter Szenenfolge mitreißen, mit intensivem Schauspiel anrühren, mit multimedialer Bilderflut überrollen, mit markanten Sätzen zu Gedanken inspirieren, (...) mit stimmiger Präzision fesseln.
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Der reale Peer Gynt hat einen digitalen Doppelgänger, dessen Einflüsterungen Peers Ambitionen anspornen und dadurch sein reales Leben steuern.
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Und diese stimmige Analogie wird in der Inszenierung nicht nur behauptet, sondern auch sinnlich umgesetzt. Das liegt zum einen am virtuosen und überzeugenden Einsatz von Bühnentechnik. Die Videoprojektionen und die Musik entfalten immersive Sogkraft, die atmosphärische Lichtgestaltung schafft auf der Bühne immer wieder neue Fantasieräume.
Zum anderen liegt es am dynamischen Zusammenspiel des Titelfigur-Duos. Swana Rode verkörpert den realen Peer, der mit Strubbelfrisur und schwarzem Dandy-Outfit zwischen Teenager-Trotz und Rockstar-Charisma pendelt. Leonard Dick gibt den hyperagilen digitalen Doppelgänger in blauer Ballonseide (...), der zunehmend Kontrolle über Peers Leben gewinnt.


Pforzheimer Zeitung, Thomas Weiss, 7.10.2025

Während Peer Gynt auf Swana Rode und Leonard Dick aufgeteilt wird, wird das weitere reichhaltige Personal Ibsens von Claudia Hübschmann, Riccardo Pallotta und André Wagner mit teilweise beachtlicher Wandlungsfähigkeit und ständigem Wechsel der jeweiligen Geschlechterrollen übernommen.


Die Rheinpfalz, Rüdiger Krohn, 6.10.2025

Das Stück hat Konjunktur (…). Am Karlsruher Staatstheater ist es nun in einer neuen, wagemutigen Inszenierung zu sehen.
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Diese klare Trennung der beiden [Peer Gynt-] Figuren, die bisweilen auch in Dialog zueinander treten, (…) markiert eine Profilierung der Gynt-Figuren, die der Beziehung eine spannungsvolle Dramaturgie verleiht und dem Stationenweg des gedoppelten Helden eine weitere Ebene einzieht.


Termine

Diese Produktion wird am 17.6.2026 zum letzten Mal in dieser Spielzeit aufgeführt.

18:30 Einführung
 Sonntag, 22.3., 19:00 - ca. 21:15

Kleines Haus

Tickets

41,00 - 14,00 Euro

19:00 Einführung
 Dienstag, 21.4., 19:30 - ca. 21:45

Kleines Haus

Tickets

39,00 - 13,00 Euro

18:30 Einführung
 Sonntag, 7.6., 19:00 - ca. 21:15

Kleines Haus

Tickets

41,00 - 14,00 Euro

Weitere Termine

19:00 Einführung
 Mittwoch, 17.6., 19:30 - ca. 21:45

Kleines Haus

Tickets

39,00 - 13,00 Euro

Besetzung